Die Deutschen im südlichen Afrika
Letzte Änderung am Mittwoch, 7 Juli 2010 08:19 erstellt von Safariscout Mittwoch, 7 Juli 2010 08:12
Heute Abend gehts zur Sache: Entweder Deutschland oder Spanien stehen im Finale der FIFA WM 2010 in Südafrika. Ähnlich der Geschichte der Holländer am Kap, sind auch deutsche Einflüsse bereits seit Jahrhunderten in Südafrika zu finden.
Bei einer Safari durchs Land werden Touristen unweit der englisch benannten Küstenstadt East London die beiden Orte Berlin und Potsdam entdecken können, die ähnlich nah beeinander liegen wie ihre Namenspatrone in Deutschland.
East London – zwar von den Briten gegründet – hat den Deutschen, deren Besiedlung 1857 mit ca. 4500 entlassenen Söldnern begann ein Denkmal gesetzt. Auf dem German Settler's Memorial steht: "Den deutschen Einwanderen". Der German Market ist heute hauptsächlich von Afrikanern bevölkert. Sie verkaufen dort Lebensmittel, Souvenire und Handwerkserzeugnisse.
Reste deutscher Lebensweise und zahlreiche deutsche Straßen- und Ortsnamen finden Besucher in Südafrikas Nachbarland Namibia, das ein paar Jahrzehnte lang einst von den Deutschen kolonialisiert wurde. Das Angebot reicht von Königsberger Klopsen in der Namib-Wüste über den Ort Marienthal bis hin zu Schwarzwälderkirschtorte unter Palmen im Atlantikstädtchen Swakopmund.
Auf einer Fahrt zu den Sossusvlei Sanddünen sollten Touristen unbedingt im Wüstenort Solitaire – ein alter Baum, eine Tankstelle, ein Café – rasten. Dort wird angeblich der beste Apfelstrudel Namibias serviert.
Reisetipps von: SafariScout.com – Abenteuer + Reisen in Afrika
Weiter LesenZuma: WM ein wirtschaftlicher Erfolg.
Letzte Änderung am Dienstag, 6 Juli 2010 05:00 erstellt von Capricorn Dienstag, 6 Juli 2010 05:00
Südafrikas Staatschef Jakob Zuma hat eine erste Bilanz der WM im eigenen Land gezogen. "Wirtschaftlich war das Turnier ein Erfolg," so Zuma in Kapstadt.
Quelle: Sport Informations Dienst (sid) – Focus
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Die Holländer in Südafrika
Letzte Änderung am Dienstag, 6 Juli 2010 11:10 erstellt von Safariscout Dienstag, 6 Juli 2010 11:01
Heute Abend entscheidet sich, ob das holländische Fussball-Team nach dem Spiel gegen Uruguay noch weiter um den Cup bei der Fifa WM in Südafrika mitreden kann. Holland an sich hat hingegen bereits eine jahrhunderte lange Geschichte in Südafrika.
Bereits Mitte des 15. Jahrhunderts besiedelte das Land die Region um Kapstadt und den Tafelberg und errichte über die Ost-Indische Handelskompanie unter Johan van Riebeeck dort eine Kolonie. Teile der als natürliche Grenze gegen Eindringlinge gepflanzten Van Riebeeckschen Hecke kann man heute noch im Botanischen Garten von Kapstadt besichtigen.
Ab 1835 machten sich die ersten holländisch-stämmigen Siedler aus der Kapkolonie auf, das Inland zu erkunden. Der Große Trek führte 10000 Buren, die sich "Voortrekker" nannten, Richtung Nordosten und in Konflikte mit den ansässigen Stämmen der Xhosa und später der Zulus in der Gegend um die heutige Hafenstadt Durban.
Das Voortrekker Denkmal in der Regierungsstadt Pretoria wurde im Gedenken an den Auszug der ersten Buren in Südafrika 1937 gebaut.
Fast in Vergessenheit geraten und um die Wahrung ihrer Geschichte und Traditionen bemüht, ist das Volk der San-Buschmänner oder Khoi San, die ursprünglich am Kap und auch in der Kalahariwüste in Teilen Botswanas lebten. Auf Safaris können Touristen heute noch von traditionell lebenden Familiengruppen in die Jagd- und Überlebensstrategien der San eingeweiht werden.
Informationen von: Afrika-Reisebüro SafariScout.com
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