Die Holländer in Südafrika
Letzte Änderung am Dienstag, 6 Juli 2010 11:10 Erstellt von Safariscout Dienstag, 6 Juli 2010 11:01
Heute Abend entscheidet sich, ob das holländische Fussball-Team nach dem Spiel gegen Uruguay noch weiter um den Cup bei der Fifa WM in Südafrika mitreden kann. Holland an sich hat hingegen bereits eine jahrhunderte lange Geschichte in Südafrika.
Bereits Mitte des 15. Jahrhunderts besiedelte das Land die Region um Kapstadt und den Tafelberg und errichte über die Ost-Indische Handelskompanie unter Johan van Riebeeck dort eine Kolonie. Teile der als natürliche Grenze gegen Eindringlinge gepflanzten Van Riebeeckschen Hecke kann man heute noch im Botanischen Garten von Kapstadt besichtigen.
Ab 1835 machten sich die ersten holländisch-stämmigen Siedler aus der Kapkolonie auf, das Inland zu erkunden. Der Große Trek führte 10000 Buren, die sich "Voortrekker" nannten, Richtung Nordosten und in Konflikte mit den ansässigen Stämmen der Xhosa und später der Zulus in der Gegend um die heutige Hafenstadt Durban.
Das Voortrekker Denkmal in der Regierungsstadt Pretoria wurde im Gedenken an den Auszug der ersten Buren in Südafrika 1937 gebaut.
Fast in Vergessenheit geraten und um die Wahrung ihrer Geschichte und Traditionen bemüht, ist das Volk der San-Buschmänner oder Khoi San, die ursprünglich am Kap und auch in der Kalahariwüste in Teilen Botswanas lebten. Auf Safaris können Touristen heute noch von traditionell lebenden Familiengruppen in die Jagd- und Überlebensstrategien der San eingeweiht werden.
Informationen von: Afrika-Reisebüro SafariScout.com