Alle Spiele in der Subsahara im Free-TV dank strategischer Allianz mit AUB.
Letzte Änderung am Mittwoch, 29 Oktober 2008 04:51 Erstellt von Capricorn Mittwoch, 29 Oktober 2008 04:51
Bei der Generalversammlung der Union der Afrikanischen Rundfunkorganisationen (AUB) in Cotonou – Benin gab die FIFA heute einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur ersten FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Afrika bekannt. Die FIFA und die AUB haben für die Verwaltung der Rechte für das Antennenfernsehen und die Radioübertragung der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in der Subsahara eine strategische Zusammenarbeit vereinbart. Damit ist sichergestellt, dass ale 64 WM-Spiele auf Englisch, Französisch und Portugiesisch in 41 Gebieten live im Free-TV zu sehen sein werden.
Den Ausschlag für die AUB gaben ihre beispiellose Reichweite sowie ihr Engagement in der Subsahara für den Aufbau des Rundfunks, die Gestaltung maßgeschneiderter Programme und den Austausch von Sendeinhalten. “Mit dieser Vereinbarung sind wir unserem Versprechen, dass 2010 eine WM für ganz Afrika ist, ein weiteres Stück näher gekommen”, freute sich FIFA-Präsident Joseph S. Blatter.
Die Partnerschaft geht weit über die eigentliche Turnierberichterstattung hinaus, da alle AUB-Sendeanstalten im Rahmen der FIFA-Initiative “In Afrika mit Afrika gewinnen” bestimmte gemeinsame Kriterien erfüllen müssen, um die Rechte nutzen zu dürfen. So sollen geschäftliche und technische Bedingungen den Aufbau einer Fußballinfrastruktur gewährleisten, von der Afrika über 2010 hinaus profitieren wird. Vorgesehen sind die Gründung einer AUB/FIFA-Rundfunkakademie sowie währen der FIFA WM 2010 die Einrichtung eines afrikanischen Produktionszentrums im Internationalen Fernsehzentrum (IBC) Johannesburg. Damit soll eine maßgeschneiderte, hochwertige Berichterstattung über die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 garantiert werden.
“Für uns ist mit dieser Vereinbarung ein Traum in Erfüllung gegangen, da sie getreu unseren Zielen für Nachhaltigkeit bürgt und den Ausbau des Rundfunks in Afrika fördert. Wir werden unseren Teil leisten und danken der FIFA für das Vertrauen, das sie in uns setzt”, betonte AUB-Geschäftsführer Lawrece Atiase.
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